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AC Historic Friday | Beez | F1 1958 | 03.07.2026

In dieser Woche begeben wir uns in den Süden Belgiens, nach Beez, einen Bezirk der Stadt Namur. Der hier gelegene, knapp sechseinhalb Kilometer lange und ziemlich schnelle Kurs führt zunächst in hügeligem Terrain durch historische Dorfstraßen, mit Natursteinmauern und Laternen statt Auslaufzonen und teilweise mit Kopfsteinpflaster als Belag. Direkt am Ortsausgang gibt es dann einen kurzen, verwinkelten Ausflug durch den lokalen Kalksteinbruch, der hier schon seit 1848 in Betrieb ist und der Auswahl an Auslaufzonen-Substituten noch einige Felsblöcke hinzufügt. Danach folgt ein sehr schneller Landstraßenabschnitt mit nicht zu unterschätzenden Schikanen an Straßeneinmündungen, die man keineswegs cutten sollte. Dem Abfluggewillten präsentiert sich hier eine Mischung aus Weidezäunen und Waldland als Streckenbegrenzung, bevor es nach einigen 90-Grad-Knicks wieder in die Stadt geht, wo der Kurs mit einer durch ein extremes Gefälle führenden Kurve endet. Anspruchsvoll ohne Frage – aber auch sehr spaßig. Genau wie die dieswöchigen Autos: wir bringen wieder einmal die Formel 1-Boliden des Jahres 1958 an den Start: federleicht, mit hochentwickelten 2,5-Liter-Motoren bis zu 285 PS stark, federleicht und ohne nennenswerte Bremssysteme. Dank Reifenbreiten im Trennscheibenformat erlauben die Wagen saubere Drifts und sind im Grenzbereich allgemein recht gutmütig, erfordern durch ihre oft etwas schwammige Lenkung aber dennoch volle Konzentration. Besonders herausfordernd ist in Beez das Treffen der richtigen Bremspunkte, und oft ist hier etwas weniger am Ende mehr. Denn Fehler werden, selbst mit ausgeschaltetem Schaden, gnadenlos bestraft. Wer hier ins Gelände fliegt hat gute Chancen, aus der Box erneut starten zu müssen.
Aufgrund der Streckenlänge fahren wir diesmal statt 4 kurzer 3 etwas längere Läufe zu jeweils 15 Minuten.

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