Simracing United Logo

PCars Legends – Regelwerk

In diesem Regelwerk werden in 5 Abschnitten alle für die Teilnahme an der PCars Legends-Serie relevanten Informationen bereitgestellt.

Den ersten Abschnitt („Allgemeiner Teil“) haben alle Serien auf simracing-united.net gemein, er befasst sich mit generellen Regelungen in dieser Community. Die weiteren Abschnitte enthalten die serienspezifischen Regelungen. Jeder Fahrer wird gebeten, sich das Regelwerk vor der Anmeldung zur Serie sorgfältig durchzulesen, da die enthaltenen Regeln für alle Teilnehmer bindend sind.

(1) Anmeldung
Jeder Fahrer muss mit einer gültigen eMail-Adresse als Mitglied bei Simracing United registriert sein. Zum Fahren berechtigt ist jeder, der eine stabile Internetverbindung zu den Ligaservern herstellen kann und mit der eingesetzten Hard- und Software einen reibungslosen Ablauf auf den Ligaservern nicht gefährdet.

(2) Benutzername
Bei der Anmeldung zu einer Serie ist der reale Name (vollständiger Vorname und vollständiger Nachname) anzugeben und zwar ohne weitere (Clan-)Kürzel, Zahlen, Sonder- und Füllzeichen. Ein gültiger Fahrername ist z.B.: Maximilian Mustermann. Realnamen nach o. g. Schema sind ebenfalls im Teamspeak und auf den Ligaservern Pflicht.

(3) Zusatzprogramme / Liga Content
Das Benutzen von zusätzlichen Programmen, die dem einzelnen Fahrer womöglich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten verschaffen, ist untersagt. Im Interesse der Fairness untereinander ist jeder Fahrer gehalten, diese Vorgaben nicht zu verletzen. Der von Simracing United zur Verfügung gestellte Content darf nicht ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis eines Mitglieds der Ligaleitung weitergegeben, verändert oder für andere Ligen angepasst werden, sofern er dem Copyright von Simracing United unterliegt.

(4) unzulässige Software (Cracks, Cheats, etc.)
Simracing United toleriert in keiner Weise das Benutzen oder Verbreiten unzulässiger Software wie Cheats, Cracks, Warez und sonstiger Software, die das Urheberrecht der eingesetzten Simulationen und sonstigen Programme verletzt, ebenso solche, die die Fahrphysik und -eigenschaften wettbewerbsverzerrend verändert. Weiterhin ist es nicht gestattet die Dateien, die die Physik der Simulation beeinflussen zu verändern. Als unzulässige Software zählen auch und insbesondere sogenannte No-DVD-Cracks, die den Kopierschutz der jeweiligen Simulation oder anderer Programme umgehen. Bei zuwiderhandlung und im Wiederholungsfall droht ein sofortiger Ausschluss aus der gesamten Community.

(5) Regeländerungen und serienspezifische Sonderregelungen
Regeländerungen oder -ergänzungen, sowie serienspezifische Sonderregelungen werden im Forum der jeweiligen Liga in den Rennankündigungen oder in besonderen Threads angekündigt und haben immer Vorrang vor dem Regelwerk. Die Fahrer haben sich durch regelmäßigen Besuch des Forums auf den aktuellen Stand der für den Ligabetrieb relevanten Regelungen zu halten. Notfalls ist auch eine kurzfristige Ankündigung von Sonderregelungen möglich.

§1 Benötigter Content

Jeder Fahrer, der an den Rennen der PCars Legends - Serie teilnehmen möchte, benötigt zwingend folgende Software:

  • Die Originalfassung von Project Cars 2, incl. aller für die Serie erforderlichen Zusatzinhalte.

Hinweis: Je nach Rennkalender könnten einige Strecken und zugelassenen Fahrzeuge nur in den zusätzlich zur Basisversion von Project Cars 2 erhältlichen DLCs, oder in der „Deluxe“-Edition enthalten sein. Es ist nicht nötig, alle wählbaren Fahrzeuge zu kaufen, wenn man das nicht möchte und wählbare Alternativen zur Verfügung stehen. Wer alle Rennen mitfahren will, muss aber alle gefahrenen Strecken besitzen.

§2 Fahrerfeld

(1) Startplätze / Grids
Die Serie wird in der Regel in einem Grid bestehend aus maximal 30 Autos gefahren. Sollten streckenbedingt mehr oder weniger Startplätze zur Verfügung stehen, wird dieses in der Rennankündigung ausdrücklich erwähnt. Ausnahmen von der ein-Grid-Regelung sind möglich und betreffen insbesondere die Rallyecross-Events, in denen das Feld gleichmäßig in mehrere Grids zu je maximal 6 Fahrzeugen aufgeteilt wird.

(2) Anmeldung für die Serie
Die Anmeldung ist jederzeit möglich, auch während einer bereits laufenden Saison. Die Anmeldung für die Serie geschieht im Forum in einem speziellen Anmeldethread und ist verpflichtend für alle teilnehmenden Fahrer, die an Wertungsrennen teilnehmen möchten. Es gibt keine Gaststarts, jeder Teilnehmer wird automatisch auch in die Gesamtwertung eingetragen.

(3) Erteilung der Starterlaubnis
Neu angemeldete Fahrer müssen sich einer kurzen Sichtung unterziehen, um die Starterlaubnis zu erhalten. Diese dient den Serienadministratoren dazu zu entscheiden, ob der Fahrer die Fahrzeuge sicher beherrscht und vor Allem in der Lage ist, umsichtig und fair zu fahren. Den Rundenzeiten wird hingegen keine Bedeutung zugemessen. Sichtungen finden im Normalfall im freien Training vor den Wertungsläufen statt, können aber kurzfristig auch zu anderen Gelegenheiten vereinbart werden, sofern ein Administrator teilnimmt. Nach erfolgter Sichtung darf an Wertungsläufen teilgenommen werden. Bereits erworbene Zulassungen aus Vorsaisons oder anderen Serien der SRU werden im Regelfall anerkannt.

(4) Anmeldung für die Wertungsrennen
Alle Fahrer, die an einem Event teilnehmen wollen, müssen sich im jeweiligen Eventthread anmelden. Abhängig von der erlaubten Starteranzahl pro Strecke sind die ersten 20 bis 30 Fahrer, die sich im Eventthread anmelden, startberechtigt. Alle weiteren Fahrer kommen entsprechend ihrer Anmeldereihenfolge auf eine Warteliste und rücken bei Abmeldungen startberechtigter Fahrer nach. Bereits angemeldete Fahrer, die doch nicht teilnehmen können, müssen sich bis spätestens 16:00 Uhr am Renntag wieder abmelden, um Fahrer auf der Warteliste rechtzeitig darüber zu informieren, ob sie doch eine Chance zur Teilnahme haben. Wer dies versäumt und unabgemeldet fern bleibt, kann beim nächsten Rennen, an dem er teilnehmen will zwangsweise auf den jeweils letzten Platz der Warteliste gesetzt werden und somit nur dann mitfahren, wenn sich nicht genug Teilnehmer finden, um das Grid anderweitig zu füllen.
Am Freitag vor dem Rennen ist der erste Post im Ankündigungsthread unbedingt noch einmal zu lesen!

§3 Fahrzeugwahl

Die wählbaren Fahrzeuge unterscheiden sich in dieser Serie von Event zu Event. Je nach Format kann die Wahl dabei frei oder seitens der Rennleitung als Balance-of-Performance-Mechanismus für bestimmte Fahrergruppen festgelegt sein. Alle Regelungen zur Eventspezifischen Fahrzeugwahl werden im jeweiligen Rennthread veröffentlicht und sind unbedingt zu beachten!

§1 Rennablauf

(1) Servereinstellungen

Renntermine:Freitag Abends, genaue Termine bitte dem Rennkalender entnehmen.
Servername:simracing-united.net
Passwort:... erhalten neue Fahrer per PN
Zeitplan für den Abend:Unterschiedlich. Bitte der jeweiligen Rennankündigung entnehmen.

Wichtig: Im Zweifelsfall haben Sonderregelungen in den jeweiligen Rennankündigungen Vorrang vor den im Regelwerk gemachten, allgemeinen Angaben!

(2) Allgemein zu beachtende Punkte
Das Chatten im Spiel während der Qualifikation und dem Rennen ist bitte zu unterlassen! Stattdessen wird die Nutzung unseres Teamspeak-Servers empfohlen. Für Reverse-Start-Rennformate ist die Nutzung des Teamspeaks zur Koordination für alle Teilnehmer vorgeschrieben.

Es ist in keiner Weise erlaubt zu betrügen/cheaten und führt im Extremfall zum Ausschluss aus der PCars2-Liga und der gesamten simracing-united.net Community. Gleichsam wird das Verbreiten von nicht absolut sicher beweisbaren Betrugsanschuldigungen in keiner Weise toleriert.

(3) Rennstart
Die Starts in dieser Serie erfolgen überwiegend (siehe Rennankündigung) stehend. Es wird grundsätzlich empfohlen, den Start am Ende der Qualifikation an einer sicheren Stelle zu üben, um ein Abwürgen des Motors, übermäßigen Wheelspin mit Dreher oder sonstige Missgeschicke zu vermeiden. Linienwechsel beim Start sind nur nach Prüfung des Rückspiegels vorzunehmen. Startunfälle werden im Protestfall mit besonderer Härte bestraft!

In unregelmäßigen Abständen werden als Balancing-Mechanismus Reverse-Start-Rennen veranstaltet, in denen die in der Gesamtwertung am weitesten zurückliegenden Fahrer als erstes ins Rennen gehen dürfen, und der Meisterschaftsführende zuletzt starten muss. Der Start erfolgt dabei nicht gleichzeitig, sondern - nach Zeitabstand in der Gesamtwertung skaliert - in zuvor in der Rennankndigung festgelegten Zeitintervallen. Für dieses Format ist allen Teilnehmern die Nutzung des Teamspeaks zur Koordination des Starts vorgeschrieben.
Am Start bleiben alle Fahrzeuge in ihren Positionen stehen und warten, bis ihre jeweils festgelegte Wartezeit (messbar an der verstrichenen Rennzeit) abgelaufen ist. Zusätzlich erfolgt rechtzeitig ein Aufruf durch die Organisatoren. Mit Ablauf der Wartezeit dürfen sie ins Rennen starten. Dabei ist der Bereich der Startaufstellung vorsichtig und ohne Wheelspin zu durchfahren, um Unfälle auf jeden Fall zu vermeiden. Erst ab der Start-/Ziellinie darf voll gefahren werden.

§1 Verhalten auf der Strecke

(1) Gentlemen's Agreement
Es gilt grundsätzlich das Gentlemen's-Agreement, nach dem man sich auf der Strecke mit höchstmöglichem Respekt begegnen sollte. Die Fahrer sind gehalten, untereinander Rücksicht und Umsicht zu üben und einander nicht auf unsportliche Weise zu behindern. Ergänzend gelten die nachfolgenden Absätze.

(2) Qualifikation
In der Qualifikation hat jeder Fahrer das Recht, eine begonnene Hotlap trotz des Auflaufens eines schnelleren Hintermannes zu beenden. Anschließend muss dieser aber unverzüglich (möglichst noch auf der Zielgeraden) vorbeigelassen werden. Längeres Blockieren ist verboten! Es ist den Fahrern auf einer gezeiteten Runde erlaubt, das Licht einzuschalten, damit andere Fahrer besser reagieren können, um ggf. die Strecke frei zu machen. Am Ende der schnellen Runde(n) ist das Licht unverzüglich wieder auszuschalten. Allen anderen Fahrern ist die Benutzung des Lichts untersagt, es sei denn, die Witterungsbedingungen machen dies erforderlich. Im Zweifel ist die Bestimmung eines anwesenden Rennkommissars ausschlaggebend.

(3) Boxengasse
Das Speedlimit in der Boxengasse ist in allen Sessions (Training, Quali, Rennen) einzuhalten. Bei der Boxenausfahrt haben die Fahrer auf der Strecke immer Vorfahrt. Sollte eine Markierung der Boxenausfahrt auf der Strecke vorhanden sein, so ist diese beim Verlassen der Box nicht zu überqueren.

(4) Abkommen von der Strecke
Nach einem Verlassen der Strecke muss die Rückfahrt auf die Fahrbahn vorsichtig, unter ständiger Beachtung des Rückspiegels, in spitzem Winkel und nicht direkt auf die Ideallinie erfolgen. Die Wagen auf der Strecke haben unbedingte Vorfahrt! Notfalls muss gewartet werden. Ein Wenden auf der Rennstrecke nach einem Unfall oder Fahrfehler sollte möglichst vermieden werden. Das Wenden sollte idealerweise abseits der Strecke erfolgen, in jedem Fall aber ohne eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs, d.h. notfalls muss zuerst das Feld vorbeigelassen werden.

(5) Beschädigung des Fahrzeugs
Ist der eigene Wagen beschädigt und deutlich langsamer als die meisten der übrigen Wagen, so ist unverzüglich die Ideallinie freizugeben und unter größtmöglicher Sorgfalt mit Hinblick auf den übrigen Verkehr die Box anzusteuern. Sollte der Rennwagen eines Fahrers nach einem Unfall so beschädigt sein, dass ein Weiterfahren nicht mehr möglich ist, oder sollte das Rennen aus anderen Gründen nicht aus eigener Kraft beendet werden können, so ist die Rennstrecke durch Drücken der ESC-Taste unverzüglich zu verlassen. Ein Stehenlassen des Fahrzeuges auf der Strecke oder in einer der Auslaufzonen ist verboten.

(6) Abkürzen / Verlassen der Strecke
Das Abkürzen ("Cutten") / Verlassen der Strecke darf nicht zu einem unlauteren Vorteil im Qualifying oder Rennen führen. Die Rennkommission behält sich hier ggf. weitere Schritte vor.

(7) Direkte Positionskämpfe
Im Zweikampf ist die Linie des Gegners zu jeder Zeit zu respektieren. Mehrfaches Blockieren auf der Geraden ist verboten; die Linie darf nur dann gewechselt werden, wenn es keinen Kontrahenten behindert oder in Gefahr bringt. Linienwechsel auf der Geraden z.B. mit dem Zweck, dem folgenden Fahrer Windschatten zu nehmen sind grundsätzlich erlaubt, aber nur, solange der Abstand zum Nachfolgenden groß genug ist, um keine Gefahrensituation entstehen zu lassen. Zur Verteidigung der eigenen Position ist es gestattet, die sogenannte Kampflinie zu fahren. Vor Kurven ist ein einmaliger Linienwechsel zulässig, jedoch nur dann, wenn für den Gegner ausgeschlossen ist, dabei seinerseits zu einem Linienwechsel oder außerordentlichen Bremsmanöver gezwungen zu werden. Vorrangig trägt der Überholende die Verantwortung für ein sportlich sauberes Überholmanöver. Das "Hineinfallenlassen" in eine Kurve durch verspätetes Bremsen unter Ausnutzung des eigenen Geschwindigkeitsüberschusses (sog. Divebomb) ist nicht zulässig, auch wenn es zu keiner Berührung zwischen den Fahrzeugen kommt (z.B., weil der Gegner aufgrund des rasch herannahenden Fahrzeugs die Lenkung öffnet und somit seine Linie kurzfristig korrigiert). Sobald sich zwei Fahrzeuge auch nur zu einem kleinen Teil nebeneinander befinden, muss die gewählte Linie immer - egal ob auf Geraden, in Bremszonen oder in Kurven - von beiden Fahrern eingehalten werden. Als übergeordneter Grundsatz, sowohl auf Geraden als auch in Kurvenpassagen gilt, dass um jeden Preis unfallvermeidend gefahren werden muss. So ist ein Fahrer notfalls in der Pflicht, auf seinen Linienanspruch zu verzichten, um eine drohende Kollision zu vermeiden. Dieses vernünftige Vorgehen ist für alle Beteiligten besser, und der auf sein Recht Verzichtende wird im Vergleich zu einer Kollision deutlich weniger verlieren. Im Falle einer Sichtung des Vorfalls wird der Fehler des anderen Fahrers dennoch als solcher erkannt werden. Wer es deutlich sichtbar "drauf ankommen lässt" und durch striktes Bestehen auf seine Linie zum Unfall beiträgt, kann mit bestraft werden! All diese Punkte sind natürlich auch z.B. vom jeweiligen Streckenverlauf abhängig, weshalb sich die Rennkommision stets einen Ermessensspielraum in Sachen Linienanspruch vorbehält. In direkten Positionskämpfen ist es verboten, die Lichthupe als zusätzliches Druckmittel einzusetzen.

(8) Überrundungen
Bei Überrundungen sollte der zu Überrundende mithelfen! Beispielsweise kann er in einer Kurve den Einlenkpunkt nach hinten verlegen und die Innenlinie weit offen lassen, um den herannahenden Überrundenden gefahrlos passieren zu lassen. Weiterhin kann er, sofern an seinem Fahrzeug Scheinwerfer vorhanden sind, durch ein Lichtsignal signalisieren, dass er den herannahenden Überrundenden gesehen hat und bereit ist, ihn vorbei zu lassen. Der zu Überrundende muss unbedingt ruhig und vorhersehbar fahren! Die Ideallinie darf erst beim eigentlichen Überrundungsvorgang verlassen werden. Auf keinen Fall darf er plötzlich vor dem Überrundenden bremsen, hektische Schlenker fahren, etc. Der Überrundende muss an der nächsten dafür geeigneten Stelle vorbeigelassen werden. Zu langes Blockieren ist verboten, ab wann dies der Fall ist entscheidet im Zweifelsfall die Rennkommission. Ebenso ist es dem Überrundenden verboten, zu ungeduldig zu agieren und den zu Überrundenden einfach „aus dem Weg zu räumen“.

(9) Allgemeine Hinweise
Während des Trainings, der Qualifikation und des Rennens bitte kontinuierlich die Rückspiegel beachten & Übersicht behalten! Besondere Vorsicht und Zurückhaltung ist in der Startphase des Rennens unbedingt nötig. Speziell gilt dies für die erste Kurve.

§2 Proteste und Sichtungen

(1) Allgemeines
Die Rennkommission besteht im Normalfall aus Serienadministratoren, die Eventuelle Vorfälle sichten und bewerten. Sollten diese jedoch selbst an einem Unfall beteiligt sein, können sie einen beliebigen anderen Fahrer bitten, den Vorfall aushilfsweise zu sichten. Diskussionen zu Unfällen zwischen beteiligten Fahrern sollten per PN geführt werden. Im öffentlichen Forum sind sie in den seltensten Fällen zielführend und grundsätzlich unerwünscht.

(2) Proteststellung
Sichtungen von Unfällen oder fragwürdigen Fahrmanövern erfolgen in der Regel nach eingereichtem Protest. Zusätzlich behält sich die Rennkommission das Recht vor, einzelne Vorfälle unaufgefordert und stichprobenartig zu sichten und zu bestrafen. Dabei besteht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Das heißt: nur weil ein Vorfall in einem Rennen unaufgefordert gesichtet wurde, wird nicht automatisch das gesamte Rennen bei allen Fahrern gesichtet. Wer also sicher gehen will, dass ein Vorfall von der Rennkommission bewertet wird, sollte unbedingt einen Protest einreichen. Dieser muss per PN an ainen der Serienadmins (Ansprechpartner werden im Sichtungsthread genannt) gesendet werden. Informationen, die unbedingt enthalten sein müssen:

  • Bei Events mit mehreren Läufen: Um welches der Rennen handelt es sich?
  • Wann und auf welchem Streckenabschnitt fand der Vorfall statt?
  • eine kurze Unfallschilderung aus Sicht des Protestierenden
  • und natürlich der Name des Protestgegners

Proteste werden nur von direkt am Unfall beteiligten Fahrern akzeptiert. Die Protestfrist ist dabei einzuhalten: → Frühestens am Samstag nach dem Rennen ab 08:00h morgens! Proteste noch am Freitag werden nicht angenommen, man sollte immer eine Nacht über den Vorfall schlafen. → Spätestens am Montag nach dem Rennen um 18:00 Uhr. Die Rennkommission wertet den Protestantrag aus und entscheidet über das Strafmaß - oder weist den Antrag ab. Sowohl dem Antragsteller als auch dem Beschuldigten steht es einmalig frei, Einspruch gegen das Urteil einzulegen. Der begründete (!) Einspruch ist ebenfalls per PN an einen der Rennkommissare zu richten. Die Frist hierfür beträgt 48 Stunden nach der Bekanntgabe des Sichtungsergebnisses. Die Rennkommission wird sich in diesem Fall den Vorfall erneut ansehen und dabei die im Einspruch genannten Argumente prüfen. Auf dieser Basis wird sie ein endgültiges Urteil fällen.

(3) Strafarten
Strafen werden im Regelfall in Form von Strafsekunden in der Gesamtwertung oder in Form von Strafsekunden, die auf die Wartezeit bei Reverse-Grid-Rennstarts aufaddiert werden, vergeben. Alternativ oder zusätzlich zu Strafsekunden kann eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse verhängt werden. Diese muss am Ende der ersten Rennrunde des nächsten Rennens, an dem der bestrafte Fahrer teilnimmt, durchgeführt werden. Es ist nicht erlaubt, derweil nachzutanken, Reifen zu wechseln oder Reparaturen vorzunehmen. Es darf also nicht am Boxenplatz angehalten werden. Das Strafmaß obliegt dem Ermessen der Rennkommission.

Anmerkung:
Alle potentiell unfallverursachenden Fahrfehler werden auch bestraft, wenn der jeweilige Kontrahent durch unfallvermeidenden Verzicht auf seine Linie die Situation entschärft und es so zu keinem Kontakt kommt. Hierbei wird jedoch das Strafmaß reduziert.

 

§1 Wertungsmodus für die Einzelevents

(1) Allgemeines:
Gewertet wird nach benötigter Gesamtrennzeit, die je nach Strecke bzw. Rennlänge mit einem Zeitmultiplikator gewichtet werden kann. Je nach Event können bei mehreren Läufen pro Abend alle Rennen eines Rennabends aufaddiert werden, oder bei nur eine Auswahl z.B. der individuell schnellsten "X" Läufe gezählt werden. Details sind immer der jeweiligen Rennankündigung zu entnehmen.

Überrundungen werden in die Gesamtzeitberechnung mit einbezogen, im Vergleich zu den Überrundenden nicht gefahrene Runden werden dem überrundeten Fahrer zusätzlich auf seine Rennzeit aufgeschlagen, um eine faire Zeitabstufung über das gesamte Feld zu erhalten.

(2.1.) Ausfall und Nichtteilnahme

Fahrer, die in einem Event nicht starten oder das Ziel nicht erreichen, bekommen in der Gesamtwertung die jeweils langsamste Rennzeit aller ins Ziel gekommenen Fahrer + 10% eingerechnet.

§2 Gesamtwertung der Saison

Die Gesamtwertung erfolgt anhand der - auf volle Sekunden gerundeten - aufaddierten Gesamtrennzeiten der Einzelevents. Der Fahrer mit der niedrigesten Meisterschafts-Gesamtzeit am Ende der Saison gewinnt.


Bei Fragen zum Regelwerk wendet euch per PN oder im Forum an die Serienadmins!

Sponsoren

Nur mit der Hilfe unserer Partner und Sponsoren können wir uns stets weiterentwickeln.