Simracing United Logo

AC Historic Friday | La Plata | GTC-TC 70s | 19.06.2026

In dieser Woche bringen wir beim Historic Friday ein riesiges Feld aus 18 Fahrzeugen an den Start, die einen bunten Mix des weltweiten Renngeschehens der frühen 70er Jahre abbilden. Aus Europa sind beispielsweise frühe Entwicklungsstufen legendärer, großer Tourenwagen wie der Weslake-Ford Capri RS2600 oder der BMW 2800 CS vertreten, ergänzt durch Exoten wie den Opel-Steinmetz Commodore oder den AMG-Mercedes 300 Sel 6.8. Hinzu kommen hochgezüchtete Varianten der kleinen 2-Liter-Tourenwagen vom Schlage eines BMW 2002 Tii, Alfa Romeo GTAm oder Ford Escort RS. Komplettiert wird das europäische Portfolio durch eine Auswahl wunderschöner, kleiner Sportwagen wie dem Porsche 914/6 GT, der Alpine A110 1800S, dem Lotus Europa oder dem Fiat 124 Abarth. Aus Australien ist eine Abordnung hubraumstarker, brachialer Tourenwagen am Start. Die Optionen reichen hier vom schmal bereiften, aber sehr leistungsstarken Holden Monaro mit 5,7-Liter-Chevy-Motor über den ebenfalls V8-befeuerten, schweren, aber satt liegenden Ford Falcon XA bis hin zum eigenwilligen Chrysler Valiant VH-Charger mit seinem riesigen, knorrigen Reihensechszylinder. Ähnlich exotisch ist die aus nur zwei Fahrzeugen bestehende, brasilianische Abordnung, die den ebenfalls von einem großen Reihensechszylinder befeuerten Chevrolet Opala, und den brachialen Ford Maverick mit seinem 4,7 Liter-V8 ins Feld wirft. Japan ist zu guter Letzt mit zwei herrlichen Fahrzeugen der 2-Liter Klasse vertreten – dem soundgewaltigen und fantastisch zu fahrenden Nissan Skyline „Hakosuka“ GTR, und dem leichten, aber sehr anspruchsvollen Datsun Fairlady. Kurzum: in diesem Feld ist für jeden etwas dabei.

Die dieswöchige Strecke, das argentinische Autódromo Roberto José Mouras im Bezirk La Plata nahe Buenos Aires, blickt mit einem Eröffnungsdatum im Jahr 1996 zwar auf keine allzu lange Rennhistorie zurück, eignet sich aber hervorragend zum Testen der Fahrzeuge und bietet trotz des topfebenen Geländes einen außergewöhnlichen und toll zu fahrenden Streckenverlauf. Der extrem flüssige und breite Kurs wird von der langen Start-/Zielgeraden, auf denen die Fahrzeuge rund 240 km/h erreichen, und der nachfolgenden, schier endlosen und superschnellen Rechtskurve dominiert, an die sich ein gut einprägsames, aber perfekte Linienwahl erforderndes Infield anschließt. Weitläufige Auslaufzonen bieten genug Raum für Fehler, zugleich behält der Kurs durch den Verzicht auf größere Betonflächen neben der Strecke einen klassischen Charakter. Trotz ihrer extrem unterschiedlichen Charakteristiken liefern die Fahrzeuge hier sehr ähnliche Rundenzeiten, was fantastische Kämpfe garantieren sollte.

Schreibe einen Kommentar

Sponsoren

Nur mit der Hilfe unserer Partner und Sponsoren können wir uns stets weiterentwickeln.