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SEC Series – Regelwerk

Das Regelwerk der SEC Serie ist verpflichtend für alle Teilnehmer vor der Anmeldung KOMPLETT zu lesen. Dies erspart der Ligaleitung u. U. viel Arbeit in Form von Erklärungen oder aufgrund von Missverständnissen.

Anmerkung: Das Regelwerk gliedert sich in sechs Bereiche, der Allgemeine Teil betrifft in erster Linie Regelungen in allen Bereichen von Simracing United. Die weiteren Teile des Regelwerks beziehen sich ausschließlich auf die SEC Series.

(1) Anmeldung
Jeder Fahrer muss mit einer gültigen eMail-Adresse als Mitglied bei Simracing United registriert sein.
Zum Fahren berechtigt ist jeder, der eine stabile Internetverbindung zu den Ligaservern herstellen kann und mit der eingesetzten Hard- und Software einen reibungslosen Ablauf auf den Ligaservern nicht gefährdet.

(2) Benutzername
Bei der Anmeldung zu einer Serie ist der reale Name (vollständiger Vorname und vollständiger Nachname) anzugeben und zwar ohne weitere (Clan-)Kürzel, Zahlen, Sonder- und Füllzeichen.
Ein gültiger Fahrername ist z.B.: Maximilian Mustermann.
Realnamen nach o. g. Schema sind ebenfalls im Teamspeak und auf den Ligaservern Pflicht.

(3) Zusatzprogramme / Liga Content
Das Benutzen von zusätzlichen Programmen, die dem einzelnen Fahrer womöglich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten verschaffen, ist untersagt. Im Interesse der Fairness untereinander ist jeder Fahrer gehalten, diese Vorgaben nicht zu verletzen.
Der von Simracing United zur Verfügung gestellte Content darf nicht ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis eines Mitglieds der Ligaleitung weitergegeben, verändert oder für andere Ligen angepasst werden, sofern er dem Copyright von Simracing United unterliegt.

(4) unzulässige Software (Cracks, Cheats, etc.)
Simracing United toleriert in keiner Weise das Benutzen oder Verbreiten unzulässiger Software wie Cheats, Cracks, Warez und sonstiger Software, die das Urheberrecht der eingesetzten Simulationen und sonstigen Programme verletzt, ebenso solche, die die Fahrphysik und -eigenschaften wettbewerbsverzerrend verändert. Weiterhin ist es nicht gestattet die Dateien, die die Physik der Simulation beeinflussen zu verändern. Als unzulässige Software zählen auch und insbesondere sogenannte No-DVD-Cracks, die den Kopierschutz der jeweiligen Simulation oder anderer Programme umgehen.
Bei zuwiderhandlung und im Wiederholungsfall droht ein sofortiger Ausschluss aus der gesamten Community.

(5) Regeländerungen und serienspezifische Sonderregelungen
Regeländerungen oder -ergänzungen, sowie serienspezifische Sonderregelungen werden im Forum der jeweiligen Liga in den Rennankündigungen oder in besonderen Threads angekündigt und haben immer Vorrang vor dem Regelwerk. Die Fahrer haben sich durch regelmäßigen Besuch des Forums auf den aktuellen Stand der für den Ligabetrieb relevanten Regelungen zu halten.
Notfalls ist auch eine kurzfristige Ankündigung von Sonderregelungen möglich.

(1) Benötigter Content

Jeder Fahrer, der an den Rennen der Simracing Endurance Championship - Serie teilnehmen möchte, benötigt zwingend folgende Software:

Die Originalfassung von Project Cars 2, incl. aller für die Serie erforderlichen Zusatzinhalte.

Hinweis: Je nach Rennkalender könnten einige Strecken und zugelassenen Fahrzeuge nur in den zusätzlich zur Basisversion von Project Cars 2 erhältlichen DLCs, oder in der „Deluxe“-Edition enthalten sein. Es ist nicht nötig, alle wählbaren Fahrzeuge zu kaufen, wenn man das nicht möchte. Wer alle Rennen mitfahren will, muss aber alle gefahrenen Strecken besitzen.

(2) Fahrerfeld

Startplätze / Grids

Die Serie wird in einem Grid bestehend aus maximal 30 Autos gefahren. Sollten streckenbedingt mehr oder weniger Startplätze zur Verfügung stehen, wird dieses in der Rennankündigung ausdrücklich erwähnt.

Anmeldung für die Serie

Die Anmeldung ist jederzeit möglich, auch während einer bereits laufenden Saison. Die Anmeldung für die Serie geschieht im Forum in einem speziellen Anmeldethread und ist verpflichtend für alle teilnehmenden Fahrer, die an Wertungsrennen teilnehmen möchten

Es ist möglich, sich zu Zweierteams zusammenzuschließen, um an der Teamwertung teilzunehmen. Die Fahrzeugwahl innerhalb eines Teams darf vollkommen unterschiedlich sein.

Erteilung der Starterlaubnis

Neu angemeldete Fahrer müssen sich einer kurzen Sichtung unterziehen, um die Starterlaubnis zu erhalten. Diese dient den Serienadministratoren dazu zu entscheiden, ob der Fahrer die Fahrzeuge sicher beherrscht und vor Allem in der Lage ist, umsichtig und fair zu fahren. Den Rundenzeiten wird hingegen keine Bedeutung zugemessen.

Sichtungen finden im Normalfall eine Woche vor dem Renntag (offizielles Training) statt, können aber kurzfristig auch zu anderen Gelegenheiten vereinbart werden, sofern ein Administrator teilnimmt. Nach erfolgter Sichtung darf an Wertungsläufen teilgenommen werden. Bereits erworbene Zulassungen aus anderen Serien der SRU werden im Regelfall anerkannt.

Anmeldung für die Wertungsrennen

Alle Fahrer, die an einem Event teilnehmen wollen, müssen sich im jeweiligen Eventthread anmelden. Es ist zulässig, dass ein Fahrer außerdem seinen Teamkollegen mit anmeldet.

Abhängig von der erlaubten Starteranzahl pro Strecke sind die ersten 26 bis 30 Fahrer, die sich im Eventthread anmelden startberechtigt.

Alle weiteren Fahrer kommen entsprechend ihrer Anmeldereihenfolge auf eine Warteliste und rücken bei Abmeldungen startberechtigter Fahrer nach.

Bereits angemeldete Fahrer, die doch nicht teilnehmen können, müssen sich bis spätestens 16:00 Uhr am Renntag wieder abmelden, um Fahrer auf der Warteliste rechtzeitig darüber zu informieren, ob sie doch eine Chance zur Teilnahme haben.

Wer dies versäumt und unabgemeldet fern bleibt, kann beim nächsten Rennen, an dem er teilnehmen will zwangsweise auf den jeweils letzten Platz der Warteliste gesetzt werden und somit nur dann mitfahren, wenn sich nicht genug Teilnehmer finden, um das Grid anderweitig zu füllen.

Am Donnerstag vor dem Rennen ist der erste Post im Ankündigungsthread unbedingt noch einmal zu lesen!

(3) Fahrzeugwahl

Liste der Zugelassenen Fahrzeuge

  1.  LMP 1 (2016)
  2. LMP 2
  3. GTE

Punktemultiplikatoren (falls alle Gruppen in einer gemeinsamen Wertung fahren)

Um die Performanceunterschiede zwischen den einzelnen Fahrzeuggruppen auszugleichen, erhält jede Gruppe  einen spezifischen Punktemultiplikator, mit dem die in einem Rennen eingefahrenen Punkte multipliziert werden.

Ein Beispiel: Ein Fahrer wird in einem Fahrzeug mit einem Multiplikator von 1,1 Zweiter und erhält 29 Rennpunkte. Dank Multiplikator werden ihm in der Gesamtwertung jedoch 29*1,1 = 31,9 Punkte eingetragen. Auf diese Weise werden die tendenziell schwächeren Fabrikate attraktiver gemacht.

Liste der Punktemultiplikatoren:

1,00 – LMP 1

1,10 – LMP 2

 1,20 –  GTE

Fahrzeugwechsel

Nachträgliche Wagenwechsel sind möglich, werden aber mit Strafpunkten geahndet.

Für den Wechsel innerhalb der gleichen Gruppe werden 20 Strafpunkte fällig.

Für den Wechsel in eine andere Gruppe werden  40 Strafpunkte berechnet.

Jeder Fahrzeugwechsel muss der Rennkommission umgehend und selbstständig per PN angezeigt werden und zugleich im Fahrer-/Teamanmeldethread im Forum bekanntgegeben werden. Dies muss bis spätestens bis Freitags, 12:00 Uhr, nach dem mit dem neuen Wagen bestrittenen Rennen geschehen. Wird dies versäumt, werden zusätzliche 20 Strafpunkte berechnet.

(1) Rennablauf

Servereinstellungen

Trainings - / Sichtungsrennen: Eine Woche vor dem jeweiligen Wertungslauf,

Dauer ca. 18:30h - 21:00h

Wertungslauf: Donnerstag, genaue Termine bitte dem Rennkalender entnehmen.

Servername:    Simracing-united.de, Ligarennen

Passwort:        ... erhalten neue Fahrer per PN

Zeitplan für den Abend: Bitte der jeweiligen Rennankündigung entnehmen.

Reifenabrieb: X5. Bitte der jeweiligen Rennankündigung entnehmen.

Schaden:Voll

Boxenstrategie: freigestellt   

Wichtig: Im Zweifelsfall haben Sonderregelungen in den jeweiligen Rennankündigungen Vorrang vor diesen allgemeinen Angaben!

Allgemein zu beachtende Punkte

Das Chatten im Spiel während der Qualifikation und dem Rennen ist bitte zu unterlassen! Stattdessen wird die Nutzung unseres Teamspeak-Servers empfohlen. Auch dort sollte die Konversation im Rennen etwas heruntergefahren werden.

Es ist in keiner Weise erlaubt zu betrügen/cheaten und führt im Extremfall zum Ausschluss aus der PCars2-Liga und der gesamten simracing-united.net Community. Gleichsam wird das Verbreiten von nicht absolut sicher beweisbaren Betrugsanschuldigungen in keiner Weise toleriert.

Rennstart

Die Starts in dieser Serie erfolgen überwiegend (siehe Rennankündigung) stehend. Es wird grundsätzlich empfohlen, den Start am Ende der Qualifikation an einer sicheren Stelle zu üben, um ein Abwürgen des Motors, übermäßigen Wheelspin mit Dreher oder sonstige Missgeschicke zu vermeiden.

Linienwechsel beim Start sind nur nach Prüfung des Rückspiegels vorzunehmen. Startunfälle werden im Protestfall mit besonderer Härte bestraft!

 

(1) Verhalten auf der Strecke

Gentlemen's Agreement

Es gilt grundsätzlich das Gentlemen's-Agreement, nach dem man sich auf der Strecke mit höchstmöglichem Respekt begegnen sollte. Die Fahrer sind gehalten, untereinander Rücksicht und Umsicht zu üben und einander nicht auf unsportliche Weise zu behindern. Ergänzend gelten die nachfolgenden Absätze.

Qualifikation

In der Qualifikation hat jeder Fahrer das Recht, eine begonnene Hotlap trotz des Auflaufens eines schnelleren Hintermannes zu beenden. Anschließend muss dieser aber unverzüglich (möglichst noch auf der Zielgeraden) vorbeigelassen werden. Längeres Blockieren ist verboten! Es ist den Fahrern auf einer gezeiteten Runde erlaubt, das Licht einzuschalten, damit andere Fahrer besser reagieren können, um ggf. die Strecke frei zu machen. Am Ende der schnellen Runde(n) ist das Licht unverzüglich wieder auszuschalten. Allen anderen Fahrern ist die Benutzung des Lichts untersagt, es sei denn, die Witterungsbedingungen machen dies erforderlich. Im Zweifel ist die Bestimmung eines anwesenden Rennkommissars ausschlaggebend.

Boxengasse

Das Speedlimit in der Boxengasse ist in allen Sessions (Training, Quali, Rennen) einzuhalten.Bei der Boxenausfahrt haben die Fahrer auf der Strecke immer Vorfahrt. Sollte eine Markierung der Boxenausfahrt auf der Strecke vorhanden sein, so ist diese beim Verlassen der Box nicht zu überqueren.

Abkommen von der Strecke

Nach einem Verlassen der Strecke muss die Rückfahrt auf die Fahrbahn vorsichtig, unter ständiger Beachtung des Rückspiegels, in spitzem Winkel und nicht direkt auf die Ideallinie erfolgen. Die Wagen auf der Strecke haben unbedingte Vorfahrt! Notfalls muss gewartet werden. Ein Wenden auf der Rennstrecke nach einem Unfall oder Fahrfehler sollte möglichst vermieden werden. Das Wenden sollte idealerweise abseits der Strecke erfolgen, in jedem Fall aber ohne eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs, d.h. notfalls muss zuerst das Feld vorbeigelassen werden.

Beschädigung des Fahrzeugs

Ist der eigene Wagen beschädigt und deutlich langsamer als die meisten der übrigen Wagen, so ist unverzüglich die Ideallinie freizugeben und unter größtmöglicher Sorgfalt mit Hinblick auf den übrigen Verkehr die Box anzusteuern. Sollte der Rennwagen eines Fahrers nach einem Unfall so beschädigt sein, dass ein Weiterfahren nicht mehr möglich ist, oder sollte das Rennen aus anderen Gründen nicht aus eigener Kraft beendet werden können, so ist die Rennstrecke durch Drücken der ESC-Taste unverzüglich zu verlassen. Ein Stehenlassen des Fahrzeuges auf der Strecke oder in einer der Auslaufzonen ist verboten.

Abkürzen / Verlassen der Strecke

Das Abkürzen ("Cutten") / Verlassen der Strecke darf nicht zu einem unlauteren Vorteil im Qualifying oder Rennen führen. Die Rennkommission behält sich hier ggf. weitere Schritte vor.

Direkte Positionskämpfe

Im Zweikampf ist die Linie des Gegners zu jeder Zeit zu respektieren.

Mehrfaches Blockieren auf der Geraden ist verboten; die Linie darf nur dann gewechselt werden, wenn es keinen Kontrahenten behindert oder in Gefahr bringt.

Linienwechsel auf der Geraden z.B. mit dem Zweck, dem folgenden Fahrer Windschatten zu nehmen sind grundsätzlich erlaubt, aber nur, solange der Abstand zum Nachfolgenden groß genug ist, um keine Gefahrensituation entstehen zu lassen.

Zur Verteidigung der eigenen Position ist es gestattet, die sogenannte Kampflinie zu fahren. Vor Kurven ist ein einmaliger Linienwechsel zulässig, jedoch nur dann, wenn für den Gegner ausgeschlossen ist, dabei seinerseits zu einem Linienwechsel oder außerordentlichen Bremsmanöver gezwungen zu werden. Vorrangig trägt der Überholende die Verantwortung für ein sportlich sauberes Überholmanöver. Das "Hineinfallenlassen" in eine Kurve durch verspätetes Bremsen unter Ausnutzung des eigenen Geschwindigkeitsüberschusses (sog. Divebomb) ist nicht zulässig, auch wenn es zu keiner Berührung zwischen den Fahrzeugen kommt (z.B., weil der Gegner aufgrund des rasch herannahenden Fahrzeugs die Lenkung öffnet und somit seine Linie kurzfristig korrigiert).

Sobald sich zwei Fahrzeuge auch nur zu einem kleinen Teil nebeneinander befinden, muss die gewählte Linie immer - egal ob auf Geraden, in Bremszonen oder in Kurven - von beiden Fahrern eingehalten werden.

Als übergeordneter Grundsatz, sowohl auf Geraden als auch in Kurvenpassagen gilt, dass um jeden Preis unfallvermeidend gefahren werden muss. So ist ein Fahrer notfalls in der Pflicht, auf seinen Linienanspruch zu verzichten, um eine drohende Kollision zu vermeiden. Dieses vernünftige Vorgehen ist für alle Beteiligten besser, und der auf sein Recht Verzichtende wird im Vergleich zu einer Kollision deutlich weniger verlieren. Im Falle einer Sichtung des Vorfalls wird der Fehler des anderen Fahrers dennoch als solcher erkannt werden. Wer es deutlich sichtbar "drauf ankommen lässt" und durch striktes Bestehen auf seine Linie zum Unfall beiträgt, kann mit bestraft werden! All diese Punkte sind natürlich auch z.B. vom jeweiligen Streckenverlauf abhängig, weshalb sich die Rennkommision stets einen Ermessensspielraum in Sachen Linienanspruch vorbehält. In direkten Positionskämpfen ist es verboten, die Lichthupe als zusätzliches Druckmittel einzusetzen.

Überrundungen

Bei Überrundungen sollte der zu Überrundende mithelfen! Beispielsweise kann er in einer Kurve den Einlenkpunkt nach hinten verlegen und die Innenlinie weit offen lassen, um den herannahenden Überrundenden gefahrlos passieren zu lassen. Weiterhin kann er, sofern an seinem Fahrzeug Scheinwerfer vorhanden sind, durch ein Lichtsignal signalisieren, dass er den herannahenden Überrundenden gesehen hat und bereit ist, ihn vorbei zu lassen. Der zu Überrundende muss unbedingt ruhig und vorhersehbar fahren! Die Ideallinie darf erst beim eigentlichen Überrundungsvorgang verlassen werden. Auf keinen Fall darf er plötzlich vor dem Überrundenden bremsen, hektische Schlenker fahren, etc. Der Überrundende muss an der nächsten dafür geeigneten Stelle vorbeigelassen werden. Zu langes Blockieren ist verboten, ab wann dies der Fall ist entscheidet im Zweifelsfall die Rennkommission. Ebenso ist es dem Überrundenden verboten, zu ungeduldig zu agieren und den zu Überrundenden einfach „aus dem Weg zu räumen“.

Allgemeine Hinweise

Während des Trainings, der Qualifikation und des Rennens bitte kontinuierlich die Rückspiegel beachten & Übersicht behalten!

Besondere Vorsicht und Zurückhaltung ist in der Startphase des Rennens unbedingt nötig. Speziell gilt dies für die erste Kurve.

(2) Proteste und Sichtungen

Allgemeines

Die Rennkommission besteht für jedes Rennen aus mindestens 2 Personen, welche sich eventuelle Vorfälle gemeinsam ansehen und eine aus den Einzelansichten gemittelte Entscheidung fällen. Im Zweifelsfall wird noch eine dritte Person hinzugezogen.

Im Normalfall wird durch die Serienadministratoren gesichtet, sollten diese jedoch selbst an einem Unfall beteiligt sein, können sie einen beliebigen anderen Fahrer bitten, den Vorfall aushilfsweise zu sichten.

Diskussionen zu Unfällen zwischen beteiligten Fahrern sollten per PN geführt werden. Im öffentlichen Forum sind sie in den seltensten Fällen zielführend und grundsätzlich unerwünscht.

Proteststellung

Sichtungen von Unfällen oder fragwürdigen Fahrmanövern erfolgen in der Regel nach eingereichtem Protest. Zusätzlich behält sich die Rennkommission das Recht vor, einzelne Vorfälle unaufgefordert und stichprobenartig zu sichten und zu bestrafen. Dabei besteht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Das heißt: nur weil ein Vorfall in einem Rennen unaufgefordert gesichtet wurde, wird nicht automatisch das gesamte Rennen bei allen Fahrern gesichtet.

Wer also sicher gehen will, dass ein Vorfall von der Rennkommission bewertet wird, sollte unbedingt einen Protest einreichen. Dieser muss per PN an Juergen Dost geschickt werden.

Informationen, die unbedingt enthalten sein müssen:

  • Bei Events mit mehreren Läufen: Um welches der Rennen handelt es sich?
  • Wann und auf welchem Streckenabschnitt fand der Vorfall statt?
  • eine kurze Unfallschilderung aus Sicht des Protestierenden
  • und natürlich der Name des Protestgegners

Proteste werden nur von direkt am Unfall beteiligten Fahrern akzeptiert.

Die Protestfrist ist dabei einzuhalten:

→ Frühestens am Samstag nach dem Rennen ab 08:00h morgens!

Proteste noch am Freitag werden nicht angenommen, man sollte immer eine Nacht über den Vorfall schlafen.

→ Spätestens am Montag nach dem Rennen um 18:00 Uhr.

Die Rennkommission wertet den Protestantrag aus und entscheidet über das Strafmaß - oder weist den Antrag ab.

Sowohl dem Antragsteller als auch dem Beschuldigten steht es einmalig frei, Einspruch gegen das Urteil einzulegen.

Der begründete (!) Einspruch ist ebenfalls per PN an einen der Rennkommissare zu richten.

Die Frist hierfür beträgt 48 Stunden nach der Bekanntgabe des Sichtungsergebnisses.

Die Rennkommission wird sich in diesem Fall den Vorfall erneut ansehen und dabei die im Einspruch genannten Argumente prüfen. Auf dieser Basis wird sie ein endgültiges Urteil fällen.

Strafmaß und Strafarten

Strafen werden im Regelfall in Form von Strafpunkten vergeben.

Leichtere Vergehen können mit einer Verwarnung bestraft werden. Erhält ein Fahrer die dritte Verwarnung in Folge, wird diese in 2 Strafpunkte umgewandelt. Anschließend werden die Verwarnungen wieder von Null an gezählt.

Alternativ oder zusätzlich zu Strafpunkten kann eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse verhängt werden. Diese muss am Ende der ersten Rennrunde des nächsten Rennens, an dem der bestrafte Fahrer teilnimmt, durchgeführt werden. Es ist nicht erlaubt, derweil nachzutanken, Reifen zu wechseln oder Reparaturen vorzunehmen. Es darf also nicht am Boxenplatz angehalten werden.

Strafenkatalog

  • Strafen für Unfälle

Das Strafmaß bei gewöhnlichen Unfällen setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Einerseits wird der Fahrfehler als solches bestraft (vgl. Abschnitt „Basis-Strafmaße“), andererseits werden die Auswirkungen des Unfalls und das weitere Verhalten des Verursachenden mit einbezogen (vgl. Abschnitt „Strafbeeinflussende Faktoren“). Schließlich werden noch einige Sonderfälle unterschieden.

  • Basis-Strafmaße

Unfallverursachung durch Verbremser: 3 Punkte

Unfallverursachung durch hereinstechen in eine Lücke ohne Linienanspruch: 4 Punkte

Unfallverursachung durch gewaltsames Sperren einer Linie (z.B. Hereinziehen in eine Kurve, obwohl ein Mitfahrer Anspruch auf die Innenbahn hat): 4 Punkte

Unfallverursachung durch Abdrängen des Gegners von der Strecke (auf Geraden und in Bremszonen):  5 Punkte

Unfallverursachung durch Missachtung der Linie des Gegners in Kurven: 3 Punkte

Unfallverursachung durch gefährliches Wiederauffahren auf die Strecke oder Wenden mitten im Verkehr nach Unfällen / Drehern: 3 Punkte

Unfallverursachung oder Verschlimmerung eines Unfalls durch besonders langsame Reaktion auf eine bereits existierende Gefahrensituation (oder Missachtung der in der Startphase des Rennens ausdrücklich erwünschten Sicherheitsspielräume): 1 Punkt

"Aus dem Weg räumen" eines zu Überrundenden, ohne dass dieser die Linie übermäßig lange blockiert hat wird wie ein Unfall zwischen direkten Kontrahenten bewertet.

übermäßiges Blockieren eines Überrundenden (die Entscheidung, ab wann das der Fall ist trifft die Rennkommission auf Einzelfallbasis, da von Strecke zu Strecke nicht pauschalisierbar)   2 Strafpunkte + 2 weitere Strafpunkte für jede angefangene Viertelminute, die der Überrundende blockiert wird.

Sonstige, hier nicht aufgeführte Unfallsituationen  

Einzelfallbewertung, nach Ermessen der Rennkommission von Verwarnung bis hin zu 15 Strafpunkten und/oder Durchfahrtsstrafe.

  • Strafbeeinflussende Faktoren

… Aufschlag für jeden vom Unfall betroffenen Fahrer: +1 Strafpunkt

… zusätzlich dazu für jeden schwer betroffenen Fahrer (z.B. hoher Platzverlust, starke Beschädigung, unverschuldete Durchfahrtsstrafe): + 1 Strafpunkt

… bei Vorfällen in Rennrunde 1: + 50% des Gesamststrafmaßes

… bei sofortigem und vollständigem Warten auf den/ die betroffenen Fahrer, nach Ermessen der Rennkommission bis zu 50%ige Reduktion des Strafmaßes

… bei wiederholter Auffälligkeit eines Fahrers, nach Ermessen der Rennkommission Durchfahrtsstrafe im nächsten bestrittenen Rennen.

  • Sonderfälle

Bei nicht eindeutig feststellbarer Schuldverteilung oder gleichmäßiger Schuld ALLER Beteiligten ("Rennunfall"): Keine Strafe

Bei Unfällen aufgrund technischer Probleme / höherer Gewalt: Keine Strafe

Ausnahme: Unfälle durch hohen Ping, wenn der betroffene Fahrer eindeutig von seinen Verbindungsproblemen Kenntnis haben musste oder von einem Serienadministrator zum Rennabbruch aufgefordert wurde

Bei Unfällen nur zwischen Teamkollegen ohne Behinderung anderer: Im Normalfall keine Strafe, Ausnahmen nur auf ausdrücklichen, spätestens bis zum Ende der Gegenprotestfrist bekanntgegebenen Wunsch des Unfallopfers

Wird durch nachträgliche Teamwechsel NICHT rückwirkend beeinflusst

Bei deutlichen Anzeichen einer absichtlichen Aktion: Verdoppelung des Strafmaßes, zusätzlich 1 Durchfahrtsstrafe im nächsten bestrittenen Rennen

Im Wiederholungsfall Rennsperre (Dauer im Ermessen der Rennkommission), sollte auch dies nicht den gewünschten Effekt bringen Ausschluss aus der Liga

Anmerkung:

Alle potentiell unfallverursachenden Fahrfehler werden auch bestraft, wenn der jeweilige Kontrahent durch unfallvermeidenden Verzicht auf seine Linie die Situation entschärft und es so zu keinem Kontakt kommt. Hierbei wird jedoch das Strafmaß reduziert.

  • Sonstige Strafen

Hier können nur die Vorfälle bestraft werden, die von der Rennkommission selbst bemerkt oder per Protest (im Falle von Chatnachrichten mit Beweisscreenshot) bei ihr zur Anzeige gebracht wurden. Es besteht KEIN Anspruch auf Vollständigkeit.

Im Interesse der Allgemeinheit, da niemand durch Chatnachrichten gestört werden möchte, ist folglich jeder Fahrer dazu angehalten, bei Bemerken eines störenden / unzulässigen Chats - sofern möglich - einen Screenshot (F12 drücken) anzufertigen und bei der Rennkommission zur Anzeige zu bringen.

Chatten in der Qualifikation oder im Rennen: 1 Strafpunkt pro Chatnachricht

Ausgenommen sind Durchsagen der Rennleitung

Eindeutig beleidigende Chatnachrichten (egal in welcher Session): Ohne weitere Vorwarnung 5 Strafpunkte pro Chatnachricht.

Im Wiederholungsfall nach Ermessen der Ligaleitung Rennsperre bis hin zum Ausschluss aus der Liga

(1) Punkteverteilung

Allgemeines:

Nur ins Ziel gekommene Fahrer werden gewertet.

Alle Rennen an einem Donnerstag werden als eigenständige Wertungsläufe angerechnet.

Punkte gibt es nur für das Rennergebnis. Für die Bepunktung ist das Ergebnis des Racelogs maßgeblich, wobei sich die Rennkommission vorbehält, offensichtliche Unrichtigkeiten zu korrigieren (z. B. bei Fehlerhaftigkeit der Log-Datei, wenn per Replay oder sonst wie bewiesen ist, dass die Position eines Fahrers falsch dargestellt wird).

Auflistung der Punkteverteilung:

Position           Punkte

1          31

2          29

3          28

4          27

5          26

...         ...

28        3

29        2

30        1

Anmerkung: Die 120 min-Rennen werden doppelt gewertet

Streichergebnisse

Für diese Saison stehen dem Fahrer insgesamt 2 Streichergebnisse zur Verfügung. (Die 120 min-Rennen werden wie 2 Streichergebnisse gewertet)

Für den Fall unvorhersehbarer Schwierigkeiten beispielsweise mit dem Gameserver behalten wir uns vor, dies um weitere Streichergebnisse zu ergänzen, oder eine Wiederholung von Wertungsrennen anzusetzen.

Die schlechtesten 2 Ergebnisse jedes Fahrers werden gestrichen.

In einem Rennen erhaltene Strafpunkte oder sonstige Strafen werden durch ein Streichergebnis nicht neutralisiert!

(2) Gesamtwertung der Saison

Der Fahrer mit den meisten Punkten (Rennpunkte abzüglich Strafpunkte) gewinnt die Meisterschaft.

Bei gleicher Punktzahl zweier Fahrer entscheidet die höhere Anzahl guter Platzierungen im Rennen.

Ein Beispiel:

  - Zwei Fahrer beenden die Saison mit identischem Gesamtpunktestand.

   Fahrer 1 kam einmal auf Position eins und zweimal auf Position zwei ins Ziel.

   Fahrer zwei kam einmal auf Position eins und einmal auf Position zwei ins Ziel.

  - Fahrer 1 gewinnt!

Beide haben zwar gleich viele erste Plätze, aber Fahrer 1 kam einmal mehr auf Position zwei ins Ziel.

Teamwertung

Die Teampunktzahl berechnet sich aus den Gesamtpunktzahlen (nach Einrechnung der Streichergebnisse) der einzelnen Teammitglieder.


Bei Fragen zum Regelwerk wendet euch per PN oder im Forum an die Serienadmins!

Sponsoren

Nur mit der Hilfe unserer Partner und Sponsoren können wir uns stets weiterentwickeln.