Siegerehrung TC Saison 2018

Packender Motorsport mit den Tourenwagen der 80er und frühen 90er Jahre.

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Oliver Kilian
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Siegerehrung TC Saison 2018

Beitrag von Oliver Kilian » 4. November 2018, 22:07:43

Das war's. Die Touring Classics - Saison ist mit einem eisenharten Langstreckenrennen in Bathurst zu Ende gegangen. Die Sichtungs- und Protestfristen sind vorbei, und jetzt wird es spannend: Die finalen Punkte stehen fest. Schauen wir, wer die Saison für sich entscheiden konnte.




Die Fahrerwertung

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Bis zum letzten Rennen sah es danach aus, als würde er sich mit Position 2 zufrieden geben müssen, doch mit einem enorm wichtigen Sieg bei den zwei Stunden von Bathurst - bei gleichzeitigem Ausfall seines härtesten Konkurrenten - reißt Dominik Pieper das Steuer herum. Mit titanischen 825 Punkten gewinnt der brandschnelle Nissan Skyline-Pilot die Saison. Besonders beeindruckend ist sein Vorsprung von satten 42 Punkten auf den Zweitplatzierten, der aus Doms Status als absoluter Dauergast auf dem Podium resultierte. 8 Siege, 7 zweite Plätze, dreimal Position 3 - nur in zwei bestrittenen Rennen stand er nicht auf dem Treppchen. Mit dieser Bilanz kann man nur sagen: wohlverdient, Dom, wohlverdient! Herzlichen Glückwunsch!


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Im Respektabstand dahinter, mit 783 Punkten aber immer noch mit einem fantastischen Endergebnis, sichert sich Jochen Richter die zweite Position. Ebenfalls auf dem Nissan Skyline unterwegs, hatte der vielleicht schnellste Joystick-Pilot der Welt diesmal mächtig mit der Technik zu kämpfen: Bei ihm trat das jüngst in die Nissan-Physik eingepatchte Kupplungsproblem in besonderer Stärke und Regelmäßigkeit auf, was das brutale Biturbo-Monster seines größten Vorteils - der überlegenen Beschleunigung - beraubte. Fluchend und schimpfend zwar, aber mit eisernem Durchhaltewillen brachte er trotzem 21 der 22 Saisonrennen zu Ende, konnte dabei einmal gewinnen, 5 zweite Positionen einfahren und siebenmal auf Platz 3 ins ziel kommen. Hut ab - und Gratulation zu Gesamtrang 2!


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Nochmals deutlich dahinter, mit 744,41 Punkten, kam mit Oliver Kilian der erfolgreichste Nicht-Nissan-Pilot ins Ziel. Mit dem ebenfalls sehr durchzugsstarken Volvo 240 Turbo und dem perfekten Allrounder, dem Opel Omega 3000, war er auf der Strecke zwar meistens hinter den schnellen Nissan-Fahrern zu finden, kam aber dennoch zweimal auf Position 2 und fünfmal auf Position 3 ins Ziel. Den Rest erledigten die Punktemultiplikatoren seiner Fahrzeuge. Ein Endergebnis, mit dem man mehr als zufrieden sein kann. Gratulation!



Der undankbare vierte Platz geht an den Fahrer, der bis zum finalen Rennen wohl noch als unangefochtener Favorit galt. Mit einer interessanten Kombination aus dem an der Spitze allgegenwärtigen Nissan Skyline und dem etwas langsameren Opel Omega war Leon Harhoff immer auf den vorderen Plätzen vertreten. Unglaubliche zwölf Siege - davon übrigens einige auf dem Opel! - und 3 zweite Plätze sprechen für sich. Wenn Leon dabei war, dann meist im Duell mit Dominik um den Sieg. Warum es trotzdem "nur" Platz 4 wurde? Ganz einfach: Leon war etwas unregelmäßiger dabei als die anderen Spitzenpiloten, so dass er schon vor dem Finalrennen alle 5 in dieser Serie zur Verfügung gestellte Streichergebnisse aufgebraucht hatte. Und dann schlug der Technik-Teufel zu: Disconnect in Bathurst, in einem Langstrecken-Rennen das dreifach in die Wertung eingeht. Bitter, und absolut nicht mehr kompensierbar. trotzdem werden es für Leon immerhin noch 741,16 Punkte. Herzlichen Glückwunsch zu dieser überragenden Leistung!

Auf Platz 5 beendet mit Marcel Schümmer ein weiterer Nissan Skyline-Fahrer die Saison. Obwohl er diesmal mit außerordentlich wenig Training auskommen musste, stellte er sich immer blitzschnell auf Auto und Strecke ein und war konstant auf guten bis sehr guten Positionen, oft in spannende und faire Duelle verstrickt, zu finden. Heraus stechen zwei dritte Plätze in Mid Ohio und Imola. Insgesamt kann Marcel so stattliche 705 Punkte sammeln - Gratulation!

Mit 699,8 Punkten wirklich nur haarscharf schrammt Frank Schuster an der 700 Punkte-Marke vorbei. Seinen geliebten Audi V8 DTM kombinierte er diesmal mit dem Nissan Skyline, fuhr jedoch einige seiner besten Ergebnisse erstaunlicherweise weiterhin auf dem eigentlich langsameren ingolstädter Boliden ein. Unterm Strich war er fast immer in den Top 10 und regelmäßig unter den 5 schnellsten Fahrern zu finden, so dass er sich Gesamtposition 6 mehr als verdient hat. Klasse gefahren, Frank!

Mit dem kleinen, leistungsschwachen aber agilen BMW M3 Sport Evo war Niklas Schäfer oft eher unauffällig, aber überaus erfolgreich dabei. Durch den der Fahrzeugleistung angepassten Multiplikator genühen im BMW auch Positionen im vorderen Mittelfeld, um ordentlich Punkte zu sammeln. Dies schaffte Niklas mit Leichtigkeit, nicht selten ging es mit guten Top 10-Platzierungen auch richtig weit nach vorne. Im letzten Rennen wechselte er den Wagen und ließ es im Opel Omega nochmals richtig krachen. Den daraus resultierenden Wagenwechsel-Strafpunkten zum Trotz sammelt er 667,48 Punkte - ein Ergebnis, dass sich mehr als sehen lassen kann. Gratulation zu Meisterschaftsposition 7!

Mit dem BMW M3 Gruppe A suchte sich Michel "Socke" Groteclaes das am schwächsten motorisierte Fahrzeug im Feld aus und musste daher jeder längeren Graden mit Grauen entgegenblicken. Im Rennkalender dieser Saison mit seinen überwiegend schnellen Strecken gab es davon viele, was ihn nicht davon abhielt, mit bemerkenswerter Konstanz in jedem einzelnen Saisonrennen an den Start zu gehen und mit einer einzigen Ausnahme auch alle zu beenden. Trotz seiner Wagenwahl war er dabei regelmäßig auf guten Mittelfeldpositionen anzutreffen und hamsterte so fleißig Punkte. Insgesamt sind es derer 624,34, was ihm - mit einem riesigen Polster nach hinten - einen sicheren, achten Platz beschert. Herzlichen Glückwunsch.

Der neunte Platz geht an Sockes Teamkollegen Gert Ackermann, der ebenfalls auf den "kleinen" BMW M3 setzte und demzufolge vor dieselben Motorleistungsprobleme gestellt wurde. Auch Gert stellte sich diesen tapfer und war konstant - und zum Saisonende hin auch immer erfolgreicher, mit der einen oder anderen Top10-Platzierung - dabei. So sammelt er beachtliche 560,92 Punkte. Gratulation, Gert!

Komplettiert werden die Top 10 von einem weiterer der dünn gesähten Volvo 240-Piloten: Peter Kilian war ausschließlich auf dem skurrilen Schweden mit seinem gigantischen Turboloch am Start und hatte somit eine echte Aufgabe im Versuch, dessen leistungscharakteristik mit seinem spätbremsenden Fahrstil unter einen Hut zu bringen. Es gelang, mehrer Top-10 Platzierungen und eine fünfte Position auf dem Salzburgring belegen dies. Größtes Hindernis für einen noch besseren Endstand war eine diesmal etwas unregelmäßige Teilname, aber 535,93 Punkte sind dennoch eine Hausnummer. Herzlichen Glückwunsch!


Wer hier schon seit einigen Saisons dabei ist, kennt das ja: es ist leider nicht möglich, in der Siegerehrung alle Piloten einzeln aufzuführen, ohne dabei jeden Rahmen zu sprengen. Daher beschränken wir uns wie gewohnt auf die erfolgreichsten 10 Fahrer und führen die weitere Siegerehrung in Listenform durch. Dies geschieht mit einem weinenden Auge, denn auch jenseits der Top 10 wurde hart um Punkte gekämpft, fantastisch gefightet und - so hoffen wir - allgemein mit viel Spaß gefahren. Viele der Piloten auf den folgenden Plätzen waren sehr schnell unterwegs, konnten aber durch viele Ausfälle oder sporadische Teilnahme nur begrenzt Punkte sammeln. Andere Fahrer waren zwar eher gemütlich, aber mit großer Konstanz dabei und ließen sich auch von Zieleinläufen eher am Ende des Feldes nicht von ihrer regelmäßigen Teilnahme abhalten. Dafür bedanken wir uns ganz besonders, denn nur durch diese Piloten blieb das Grid bis zum Ende der Saison ausreichend gefüllt, um tolle Rennen abhalten zu können. Nun aber zu den einzelnen Positionen:

11. Robert Kruppert - 507,74
12. Rolf Salz - 493,96
13. Jeremy Mook - 474,7
14. Sebastian Rosenhahn - 430
15. Tom Knost - 386,9
16. Marc Martens - 311,64
17. Tim Hallmann - 307,4
18. Lukas Wolski - 285
19. Michael Garscha - 283,76
20. Leo Kuhn - 262
21. Michiel Deiman - 181,26
22. Jonathan Schelstraete - 168,54
23. Martin Jargon - 163,08
24. Jan Titz - 135,76
25. Norbert Rosenhahn - 134
26. Frank Waschke - 120,84
27. Mike Roller - 107,06
28. Fatih Demirci - 90,72
29. Sebastian Bilstein - 69,12
30. Jos Snijder - 62,54
31. René Dümpelmann - 57,24
32. Peter Zantvoort - 0


Wir gratulieren allen Piloten zu ihrem Ergebnis und bedanken uns nochmals für die Teilnahme! :obscene-drinkingbuddies:

Damit ist die Siegerehrung aber noch lange nicht abgeschlossen, denn natürlich folgt noch ...




Die Teamwertung

Elf Zweier- und Dreierteams gingen diesmal an den Start, eine erfreulich hohe Quote. Dies hielt die Teamwertung bis zuletzt spannend. Schauen wir uns das Ergebnis an!

Das ausgeklügelte Wertungssystem nivellierte die Chancen zwischen Teams mit 2 und mit 3 Fahrern zwar weitgehend, am Ende war es aber doch ein Dreierteam, das sich den Gesamtsieg holte. Brakesman Racing, ein altehrwürdiger Name, war diesmal mit Dominik Pieper, Frank Schuster und Leo Kuhn dabei. Ohne Frage trug Dom als Meister der Einzelwertung maßgeblich dazu bei, auch hier ganz an die Spitze zu gelangen, doch ohne Frank und Leo hätten die unglaublichen 1548,36 Punkte unmöglich zu stande kommen können. Hut ab vor dieser Leistung - und herzlichen Glückwunsch an euch drei!

Nicht allzu weit dahinter kommt das sensationell schnelle Nissan-Duo von Jochen Richter und Marcel Schümmer ins Ziel. Die beachtlichen 1507 Punkte für SchüRi Motorsport sammelten die beiden Teamkollegen zu annähernd gleichen Anteilen, sicherlich auch ein Zeichen dafür, wie gut sie nach nunmehr zahllosen gemeinsam bestrittenen Serien aufeinander eingespielt sind. Hoffen wir, dass sie es noch viele Saisons so erfolgreich fortsetzen. Gratulation!

Komplettiert wird das Treppchen von einem weiteren Dreierteam. MooKi Racing, bestehend aus Jeremy Mook sowie Peter & Oliver Kilian konnte über die Saison hinweg 1491,06 Punkte ansammeln und war so bis zuletzt in absoluter Schlagdistanz auf Position 2 und hatte – zumindest theoretisch – sogar noch geringe Siegeschancen. Es kam anders, aber der Eindruck einer diesmal im Vergleich zu vorherigen Saisons erfreulich engen und spannenden Teammeisterschaft bleibt. Gratulation!


Platz 4 geht an das Traditionsteam Wackeldackel, in dem schon seit vielen Saisons Michel Groteclaes, Gert Ackermann und Robert Kruppert gemeinsam antreten. Wenn man den dreien ein Attribut zuordnen sollte, dann wäre es wohl der absolute Wille, jedes angefangene Rennen auch zu Ende zu fahren, ganz egal wie gut oder schlecht es gerade läuft. Das ist eine Eigenschaft, die jeder gute Rennfahrer braucht – und die sich hier mächtig auszahlt! Satte 1244,62 Punkte konnten sie gemeinsam ansammeln, hatten somit am Ende zwar keine echten Chancen aufs Podium mehr, aber dafür ihrerseits einen mehr als komfortablen Vorsprung auf Platz 5. Wirklich gut gemacht, herzlichen Glückwunsch!

Auf besagtem, fünften Platz – und als letztes Team oberhalb der beeindruckenden 1000 Punkte-Marke – kam das Team ABR – Ambitious but Rubbish ins Ziel. Eines steht fest: Leon Harhoff und Lukas Wolski müssen in Sachen treffender Teamnamen noch mal ans Reißbrett. Denn schlecht ist keiner der beiden, ganz im Gegenteil: hier haben sich zwei der schnellsten Fahrer im Feld zusammengetan. Auf der anderen Seite mangelte es bei Lukas leider zum Ende der Saison hin an besagter Ambition, so dass Leon in den meisten Rennen allein antreten und Punkte sammeln musste. Um so beeindruckender, dass am Ende dennoch 1026,16 Punkte zusammenkamen. Stark gefahren – Gratulation!

Die sechste Position geht an TDR Racing, das Familienteam von Sebastian und Norbert Rosenhahn. Beide waren mit gewohnt starker Performance auf dem Nissan unterwegs und in der Regel sehr weit vorne im Feld, in Sebastians Fall sogar das eine oder andere Mal auf dem Podium zu finden. Leider konnte Norbert diesmal nur äußerst sporadisch teilnehmen, und mit nur zwei Teamfahrern war das nicht kompensierbar. So sammelten die beiden „nur“ 564 Punkte an, in Relation zur Anzahl der bestrittenen Rennen wären sie aber ganz weit vorne dabei. Herzlichen Glückwunsch!

Auf Platz 7 folgt das Team mit dem etwas sperrigen Namen DC-Simracing.nl / GRRT-1, bestehend aus Marc Martens und Jonathan Schelstraete. Während Jonathan einen Opel Omega an den Start brachte, war Marc mit dem Mercedes 190E Evo II auf einem absoluten Exoten unterwegs. Beide Fahrer beherrschten ihre Wagen hervorragend und waren regelmäßig in den Top 5 – mitten unter eigentlich stärkeren Fahrzeugen – zu finden. Leider wurde die Teilnahme beider Fahrer zum Saisonende hin unregelmäßig, so dass es am Ende bei 480,16 Punkten für die Beiden bleibt. Dennoch: Gratulation.

Position 8 geht an SeaWolf NetRace Motorsport – das sind Frank Waschke und Jan Titz – die mit dem BMW M3 bzw. Mercedes 190E beide auf eher schwachen Fahrzeugen unterwegs waren, aber dennoch häufig bis in die Top 10 nach vorne fuhren. Leider stiegen beide Fahrer vor Saisonende aus, so dass es bei 256,6 Punkten bleibt. Schade, da denn wäre eine richtig gute Endposition drin gewesen.

Ganz knapp dahinter landet DC-Simracing.nl / GRRT-2, in dem mit Jos Snijder und Michiel Deiman zwei BMW M3 Piloten gemeinsam antraten. Beide beherrschten ihren Wagen gut, hatten aber eine etwas zu hohe Ausfallquote und stiegen vorzeitig aus der Saison aus. So bleiben ihnen 243,8 Punkte und Platz 9. Gratulation.

Wenn es so viele Zweier- und Dreierteams gibt, dann kann man das bestimmt auch alleine machen, ohne zwangsweise auf dem letzten Platz zu landen. Das dachte sich wohl Mike Roller, als er sein solo-Team HSK-Rennsport anmeldete. Und tatsächlich: obwohl auch er nur unregelmäßig teilnehmen konnte, schaffte er es über die Saison hinweg immerhin, 107,06 Punkte anzusammeln und komplettiert somit die Top 10. Ziel erfüllt! Herzlichen Glückwunsch, Mike!

Auf dem elften und letzten Platz beendet das ehemalige Meisterteam LDK meets GSR die Saison. Normalerweise sind René Dümpelmann, Sascha Miesterfeld und Thomas König als Team eine Größe, mit der man rechnen muss, aber hier verließ zwei von drei Fahrern schon vor Saisonstart der Mut, so dass René den Löwenanteil der Arbeit alleine machen musste. Nach dem ersten Saisondrittel war dann auch bei ihm Schluss, so dass es bei 57,24 Teampunkten bleibt.





Tja, und damit haben wir sie geschafft, die vorerst letzte Touring Classics-Siegerehrung! Nach mehreren Jahren fantastischen Rennsports auf RaceRoom - Basis haben wir uns entschieden, die Serie nicht mehr fortzuführen. Wer uns noch aus GTL-Zeiten kennt weiß, dass wir Abwechslung über Alles lieben, und diese Abwechslung kann uns RaceRoom derzeit nicht mehr bieten. Kein neuer, historischer Content, wenig neue Strecken, wenig für uns relevante Gameplay-Verbesserungen - all das würde dazu führen, dass sich die kommenden Saisons nicht wesentlich von den Vergangenen unterscheiden würden, und dass begeistert, so glauben wir, Fahrer und Admins gleichermaßen wenig. Kurzum: für uns heißt es "RaceRoom adé", zumindest bis es dort wieder größere Neuerungen gibt.
Wer jetzt befürchtet, sich an den Freitagen eine neue Beschäftigung suchen zu müssen, kann wieder aufatmen. Denn natürlich heißt das nicht, dass wir unseren Ligabetrieb einstellen. Auch in Zukunft wird hier an den Dienstagen und Freitagen mit klassischen Rennwagen richtig die Sau raus gelassen, und zwar mit zwei richtig spektakulären Serien - nur eben nicht mehr auf RaceRoom-Basis.

Es wird wohl für die Wenigsten wirklich überraschend kommen, dass wir uns für die Zukunft auf ProjectCars 2 konzentrieren werden. Neben den allgemein bekannten Pluspunkten dieser Simulation wie der fantastischen Grafik, dem grandiosen Wettersystem und einer - das können wir einfach nicht anders sagen - viel zu oft unterschätzten, sehr guten Fahrphysik ist für uns vor allem die gigantische Auswahl an historischen Fahrzeugen und Strecken entscheiden, die es in diesem Umfang in keiner anderen modernen Simulation gibt. All dies verspricht genug Material, um auch auf lange Sicht immer wieder neue, abwechslungsreiche und somit spannende Serien anbieten zu können.

Genau das haben wir vor. Schon in wenigen Tagen werden wir die zwei dort in kürze anlaufenden Saisons ankündigen. Um einen kleinen Einblick vorab zu bieten: auf der einen Seite steht die erste lange Saison mit den wunderschönen Tourenwagen und GTs der späten 60er und frühen 70er Jahre an, die die wirklich dienstalten Fahrer ein Stück zurück in die guten, alten GTL-Zeiten versetzen dürfte. Auf der anderen Seite haben wir mit unserer brandneuen Gruppe C-Serie einen echten Knaller ins Leben gerufen, der das Verlangen nach richtig, richtig schnellen Rennen mit dem Wunsch nach legendären Klassikern kombiniert. Verglichen mit einem Gruppe A-Tourenwagen ist es eine andere Herausforderung, einen gut 800 PS starken Sportprototypen zu bewegen, ja, aber es macht einfach ungeheuer viel Spaß. :lol:
Für uns nur "Tag" und "Trockenheit" gewohnte RaceRoomer gibt es natürlich in beiden Serien hin und wieder den vollen Kulturschock mit Nebel, Nacht und Regen, was für zusätzliche Würze sorgen wird.
So voller Vorfreude auf eine neue Saison waren wir Admins schon lange nicht mehr, und das aus gutem Grund.

Schaut also rein, wenn innerhalb der nächsten Woche die entsprechenden Ankündigungen veröffentlicht werden! Natürlich bekommt ihr die Infos auch hier im Touring Classics-Forum verlinkt.

Abschließend möchten wir uns bei allen Fahrern unserer vielen Touring Classics-Saison ganz, ganz herzlich für die vielen schönen Rennen und für eure treue Teilnahme bedanken. Dass es am Ende die Fahrer sind, die das Gesicht und die Qualität einer Serie ausmachen, wisst ihr selbt. Und aus diesem Grund hoffen wir aufrichtig, euch alle auch in Zukunft bei Project Cars am Start begrüßen zu können.
Es war uns eine Ehre! :bow-yellow:

Eure Admins

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Oliver Kilian
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Re: Siegerehrung TC Saison 2018

Beitrag von Oliver Kilian » 4. November 2018, 22:17:33

Dann auch nochmal von mir persönlich Glückwünsche an Dom, Jochen und natürlich auch den pechverfolgten Leon für die sensationelle Performance. Fahrerisch verdient hätte ich nur P4, und P3 als "Abstauber" fühlt sich etwas komisch an. Dennoch hat mir die Saison wieder einmal tierisch viel Spaß gemacht, was nichts daran ändert, dass ich froh bin, in Zukunft auch mal was anderes als einen DTM-Wagen zu fahren. So ein Porsche 962C hat schon was ... und Turbo ... also eigentlich nur ein fies aussehender, glorifizierter Volvo, oder? Was soll schon schiefgehen. :lol:

Gratulation und ein großes Dankeschön natürlich auch an meinene beiden Teamkollegen, hat wie immer Spaß gemacht mit euch zu racen - und am Ende gat's ja auch hier für P3 gereicht. Dass die ollen SchüRis vor uns waren, ... hmmm ... ich bin mir ja fast sicher dass ich da irgendeinen Fehler ins Auswertungstool einprogrammiert habe, kann eigentlich nicht sein. :P Aber ich nehm's mal hin. Glückwunsch also auch an JJ und Marcel - und natürlich an die siegreichen Brakesmänner.

Ansonsten kann ichs nur immer wieder betonen: danke an alle Teilnehmer, vor allem an die, die uns die ganze Saison über treu geblieben sind!

Ich freue mich auf die PCars-Zukunft.

Viele Grüße und bis dahin!

Olli

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Frank Waschke
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Re: Siegerehrung TC Saison 2018

Beitrag von Frank Waschke » 4. November 2018, 23:10:50

Moin,

Herzlichen Glückwunsch an die Podestplätze und ein dankeschön an alle Fahrer für die spannende Saison, danke auch an Olli für diese, mal wieder, tolle Siegerehrung. :bow-yellow: :obscene-drinkingbuddies:

Gruß Frank

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Mike Roller
Assetto Corsa | Admin
Beiträge: 1812

Re: Siegerehrung TC Saison 2018

Beitrag von Mike Roller » 5. November 2018, 06:25:16

Danke auch ans admin team für die tollen saisons, in denen viel Arbeit steckte, aber auch viel Herzblut.

Sehen uns bei pcars2.
Der Sinn des Lebens? So zu leben, das es Sinn macht.

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Marcel Schuemmer
PCars Legends | Admin
Beiträge: 326
Wohnort: Kreis Aachen

Re: Siegerehrung TC Saison 2018

Beitrag von Marcel Schuemmer » 5. November 2018, 06:40:01

Vielen Dank für die wiedermal tolle Siegerehrung Olli!

Gratulation an Dominik, Jochen und Olli für die Podestplatzierungen in der Einzelwertung und an Brakesman für den Titelgewinn in der Teamwertung und Mooki für den 3. Patz.
Die Kupplungsprobleme sind ja jetzt erstmal vorbei und das ist gut so. Regen und Nebel....das wird was.

Für's erste heisst es Raceroom ade und wilkommen Pcars2.

Bis Freitag Leute.

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Dominik Pieper
Erfahrener Pilot
Beiträge: 253

Re: Siegerehrung TC Saison 2018

Beitrag von Dominik Pieper » 18. November 2018, 11:14:18

Hallo zusammen,

abschließend möchte ich mich auch noch bei allen für eine tolle und extrem spannende Saison bedanken.
Wie immer hat es wirklich Spaß gemacht mit euch auf der Strecke zu kämpfen, im TS rumzualbern und "Motorsport" zu "betreiben".

Danke Olli für die tolle Siegerehrung
Danke an alle die mit der Organisation der Serie sicherlich viel Arbeit hatten.
Danke an Seb für die tollen Streams.
Danke an alle Fahrer, egal ob vorne oder hinten im Feld, ihr macht diese tolle Truppe hier einfach zu etwas besonderem.

Ich freue mich auf die Zukunft und was PC2 so zu bieten hat.
Einen kleinen Vorgeschmack konnte ich mit dem ersten Lauf der VGT schon bekommen und bin zuversichtlich für die Zukunft.
Die Vielfalt und Abwechslung sollte auf jedenfall steigen und auch dort kann man tolle Duelle ausfahren.

Somit Goodbye R³E :auto-checkeredflag:
Welcome PC2 :happy-partydance:

und auf viele weitere tolle Stunden!

Liebe Grüße
Dominik
:auto-layrubber:
Brakesman Racing Team

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