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Die wilde Jagd von Falkenberg

Nach dem Zweistunden-Rennen auf der Nordschleife folgt für die Piloten der Touring Classics nun das maximale Kontrastprogramm. Es geht zum zweiten mal in der Saison nach Schweden, diesmal nach Falkenberg. Der dortige Kurs wurde 1967 eröffnet und existiert seitdem – bis auf den Bau der Schikane nach Start-/ Ziel – nahezu unverändert. Aus diesem Grund ist die Strecke gemessen an ihren gerade mal 1,8 Kilometern Länge sehr schnell und flüssig. In weiten Kurven geht es hier durch leicht hügeliges Terrain, mit Spitzengeschwindigkeiten jenseits von 200 km/h und auf einer äußerst schmalen Fahrbahn. Da ist Disziplin gefragt, denn auch wenn die Auslaufzonen hier an den meisten Stellen recht weitläufig sind, fehlen die in letzter Zeit immer häufiger werdenden, asphaltierten Kiesbetten völlig, und ein Ausritt kostet entsprechend viel Zeit. Spannend wird dies vor allem in Hinblick auf den außergewöhnlichen Rennmodus.

Mehr Punkte als in Falkenberg können auf keiner anderen Strecke eingefahren werden

Mit vier kurzen, aber voll bepunkteten Rennen ist Falkenberg der für die Wertung wichtigste Rennabend der Saison – und damit nicht genug: die Rennen 2 und 4 werden jeweils mit komplett umgekehrter Startreihenfolge in Bezug auf den Zieleinlauf der Rennen 1 und 2 begonnen, so dass die schnellsten Piloten in den hinteren Startreihen stehen und sich in lediglich 18 Minuten so weit wie möglich nach vorne kämpfen müssen. Das wird nicht leicht, da die “gejagten”, etwas langsameren Pinoten vor ihnen jedes Recht zur Positionsverteidigung haben und ein faires Überholen auf dieser Strecke eine echte Herausforderung ist. Aufgrund der eher kurzen Geraden spielen die Kurvenausgangsgeschwindigkeiten eine ebenso große Rolle wie die reine Beschleunigung, so dass nichtmal in Nissan, Volvo, Opel, Audi oder ähnlichen, leistungsstarken Fahrzeugen “einfach so” an einem BMW M3 oder Mercedes 190E vorbeigefahren werden kann. Da die Rundenzeiten der verschiedenen Fabrikate hier insgesamt sehr ausgeglichen sind, können wir dementsprechend vier unglaublich spannende und Actionreiche Rennen erwarten. Für die fachkundige Moderation sorgt dabei wie gewohnt Sebastian Gerhart.


Link zum Stream: youtube.com/c/SimracingUnited/live
Moderator: Sebastian Gerhart
Streamstart: 22.12.2017, ca. 20:00 Uhr


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