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Das Touring Classics Saisonfinale, live aus Suzuka

Es ist soweit. Nach einer langen Saison steht das Finale an, und auch wenn die Meisterschaftspositionen mittlerweile weitgehend bezogen sind, wird das heutige Event nocheinmal etwas ganz Besonderes. Es geht nach Japan, nach Suzuka, auf eine der schönsten und anspruchvollsten Rennstrecken überhaupt, die insbesondere durch ihr flüssiges, schnelles Layout mit zugleich äußerst abwechslungsreichen Kurvenkombinationen besticht. Eine saubere Linienwahl mit Fokus auf möglichst hohe Kurvenausgangsgeschwindigkeiten ist hier essentiell – und das erfordert konstant volle Konzentration. In einem kurzen Sprintrennen – machbar. Im 90-Minütigen Langstreckenevent hingegen, das heute auf dem Plan steht – eine echte Herausforderung.

Suzuka bringt die Reifen an ihr Limit

Über diese hohe Distanz hinweg müssen die Piloten mit ihren Autos kämpfen, mit dem hier unangenehm hohen Reifenverschleiß – und vor allem mit einer Menge harter Konkurrenz, denn auch hier liegen die verschiedenen Fahrzeuge von den Rundenzeiten her relativ dicht beisammen. Das ist überraschend, denn mit den zahlreichen, sehr langen Vollgaspassagen scheint Suzuka auf den ersten Blick nur den leistungsstärksten Wagen eine Chance zu lassen. Wenn man hingegen bedenkt, dass auch sehr schnelle Kurven immer noch Kurven sind, und dass die leichteren, wendigeren Fahrzeuge dort einen erheblichen Geschwindigkeitsüberschuss auf die nächste Gerade retten können, sieht es schon ganz anders aus. Für die Piloten von BMW M3 & co ist das für sich genommen nur ein schwacher Trost, denn die Nachteile dieser Fabrikate im direkten Zweikampf sind bekannt: Das Risiko, in Kurven von einem schwereren Wagen aufgehalten zu werden kombiniert mit der Tatsache, auf den Geraden einfache Beute darzustellen macht erfolgreiche Überholmanöver schwierig. Zum Glück bietet Suzuka eine gewaltige Palette hervorragender Angriffsmöglichkeiten auch für schwächere Fahrzeuge, allen voran im schier endlosen Kurvengeschlängel nach Start-/Ziel. Insofern können wir uns auf 90 Minuten hochwertigster Rennaction mit einem – wie das Trainingsrennen gezeigt hat – auch an der Spitze bunt gemischten Feld freuen. Für die fachkundige Moderation sorgt wie gewohnt Sebastian Gerhart.


Link zum Stream: youtube.com/c/SimracingUnited/live
Moderator: Sebastian Gerhart
Streamstart: 02.02.2018, ca. 20:00 Uhr


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