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Lauf 21 & 22 Live aus Zandvoort

Das war eine echte Geduldsprobe. Technische Probleme, erkrankte Kommentatoren, Weihnachten … die Liste der verzögernden Faktoren ist lang, und mittlerweile liegt der letzte Touring Classics – Livestream rund zwei Monate zurück. Jetzt endlich ist es soweit: die historischen Tourenwagen kehren zurück auf die Strecke – und zurück auf eure Bildschirme.
Am vorletzten Rennabend der Saison steht Zandvoort auf dem Programm. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1948 hat der anspruchsvolle Kurs an der niederländischen Nordseeküste zahlreiche Umbaumaßnahmen erfahren, so dass heute nur noch Teile der ursprünglichen Streckenführung erhalten geblieben sind. Schlimm ist das nicht, denn auch die moderneren Abschnitte bieten fahrerisch alles, was das Herz begehrt. Was sich jedoch über die Jahre hinweg nicht geändert hat, ist die sehr geringe Streckenbreite, die Zweikämpfe und Überholmanöver im Allgemeinen nicht ganz ungefährlich macht. Wenn man dann noch in Betracht zieht, dass wir nur die verkürzte “National”-Variante unter die Räder nehmen werden, stehen die Chancen für ein extrem enges und actionreiches Rennen ganz hervorragend.

Hohe Leistungsdichte und wenig Platz – ein Patentrezept für Action pur!

Für zusätzliche Spannung sorgt die hier angenehm ausgeglichene Performance der verschiedenen Fabrikate: während die Dampfhämmer vom Schlage eines Nissan Skyline oder Volvo 240 Turbo auf der langen Zielgeraden die wohl besten Überholmöglichkeiten im Feld haben, zieht sie ihr nicht allzu gutes Fahrwerk und im Falle des Nissans auch das hohe Gewicht in den zahlreichen, flüssigen Kurven unbarmherzig nach außen. Das kostet Zeit und Reifen. Diese Sorge haben Leichtgewichte wie der BMW M3 E30 oder der Mercedes 190 E Evo II nicht, sie sind wie geschaffen für die kurvigen Abschnitte Zandvoorts und können dort viel Zeit gutmachen – Zeit allerdings, die sie bitter benötigen werden, wenn es wieder auf die lange Gerade geht. Vielleicht ist bei dieser Sachlage ja ein Kompromiss die beste Wahl? Bekanntlich sind sowohl der Opel Omega 3000 als auch der Audi V8 DTM hervorragende Allrounder, und auch sie haben hier gute Chancen auf einen Podestplatz. Eher als Underdogs gehen vermutlich der BMW 635 CSi und der Ford Mustang ins Rennen, doch wer weiß? Das Ergebnis ist vollkommen offen.
Wie gewohnt werden die Rennen von Sebastian Gerhart fachkundig moderiert. Wir können uns also alle auf einen sehr, sehr sehenswerten Rennabend freuen!


Link zum Stream: youtube.com/c/SimracingUnited/live
Moderator: Sebastian Gerhart
Streamstart: 27.01.2017, ca. 19:55 Uhr


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