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Der lange Weg durch die Eifel

Das hatten sich die Jungs hinter dem Steuer ihrer modernen GT-Fahrzeuge doch einfacher vorgestellt. Entspannte Tour durch die Eifel. Namen wie Karussel, Bergwerk oder Tiergarten klangen nach einem ruhigen Abend. 90 Minuten Zeit, also keine Eile. Doch Moment! Nordschleife. Grüne Hölle. Langstreckenrennen. Da war doch was…..

Die GT2- und GT3-Wagen rasten also wie entfesselt durch die bewaldeten Höhen rund um die Nürburg, die mit wachen Augen über dem Geschehen thronte. Und es wurde sich auf der Strecke nichts geschenkt. Die Porsche 911 GT3 waren wie erwartet vorn dabei, Jura Petritchenko sicherte sich mit dem Zuffenhausener den Sieg der GT3-Klasse, Herbert Putz auf der Corvette C7r den Sieg der GT2 Klasse. Georg Heger und Thomas Hübner belegten die folgenden GT2-Podiumsplätze im mittlerweile doch elitären weil überschaubaren GT2-Feld. Die GT3-Klasse sah auf Rang 2 Tobias Taito vor Ralf Stingl, die Wagenvielfalt zeigt hier deutlich die Stärken und Schwächen der jeweiligen Modelle.

Die Gesamtwertung der GT2-Klasse führt mit 157 Punkten Herbert Putz an, bei noch drei verbleibenden Rennen kein absolut sicheres Polster. Denn Georg Heger mit 113 Punkten ist hier durchaus noch in Schlagdistanz, auch Thomas Hübner (104) und Heiko Sanders (101) sind noch bei der Musik.

In der GT3-Klasse hat Jura Petritchenko mit 272 Punkten das Heft des Handelns fest in der Hand. mit 229 Punkten sind das 43 Punkte Rückstand für Markus Walter, und auch Tobias Taito mit 227 Punkten muss da schon richtig Feuer machen, um seine Chancen zu wahren.

Das nächste Rennen, vielmehr der nächste Sprintrennen-Doppelschlag, findet am 08.06.2017 in Tor Poznan statt, hier geht es deutlich enger zur Sache.


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